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Krankheitsbilder

Wichtige Informationen

Mit den folgenden Inhalten zeigen wir Ärzten, Psychotherapeuten und Laien, bei welchen Krankheitsbildern bereits Erkenntnisse und Erfahrungen über die Nutzung von online-Interventionen vorliegen. Und wo die Reise hingehen kann. 

  • Depressionen - Beim Einsatz mit depressiven Störungen zeigen sich in online-Interventionen vergleichbare Verbesserungen über 3 und 6 Monate, wie in der Face-to-Face-Therapie. Mira und Kollegen haben zuletzt 2017 sogar eine Studie veröffentlicht, die gezeigt hat, dass Intervention mit automatisierter Kontaktaufnahme zum Patienten genauso wirksam ist, wie eine online-Intervention mit einer persönlichen Kontaktaufnahme. Auch beim Vergleich mit Präsenztherapie schneiden online-Interventionen gut ab, wie etwa ein Review von Moritz et al. gut zeigt. 
  • Angststörungen - Angststörungen sind im Alltag immer wieder einschränkend, stellen ein Problem dar und werden doch oftmals nicht gern berichtet. Auch hier können online-Interventionen sehr sinnvolle Unterstützung leisten, wie Berger und Kollegen hier sogar mit einer unbetreuten Behandlungsform zeigen konnten. 
  • Psychisches Trauma und Traumafolgestörungen - es hat sich in der Vergangenheit vor allem im englischen Sprachraum zeigen lassen, dass auch Traumafolgestörungen mit der Anwendung von online-Interventionen gut zu behandeln sind. Gerade bei dieser Patientengruppe ist die Unterstützung ohne vorherigen Termin, also immer dann, wenn die Symptome auch wirklich auftreten, von großer Bedeutung. Hobfoll und Kollegen haben dies zuletzt mit einem speziellen Ansatz 2016 beschrieben, andere Arbeiten in diese Richtung belegen ebenfalls Erfolge. 
  • Folgen von Mobbing und Überforderungen - oftmals entwickeln sich aus solchen subjektiven Wahrnehmungen manifeste psychische Störungen, die über Anpassungsstörungen auch in Depressionen oder Erschöpfungssyndromen mit langwierigen Verläufen beim Patienten enden können. Gerade bei solchen Syndromen kann die online-Intervention recht hilfreiche Effekte zeigen, wie u.a. Rippstein-Leuenberger aktuell in 2017 beschreiben konnten.  
Mobirise

Unabhängig und flexibel

Wir gehen davon aus, dass die aktuellen Angebote nur die Speerspitze des Angebotes sein werden. Die Unabhängigkeit und Flexibilität, die online-Interventionen bieten, sind noch lange nicht ausgereizt. Im Gegenteil – in den nächsten Jahren werden sich erhebliche Entwicklungen zeigen.

Mobirise

Zukunft 

In den nächsten Monaten und Jahren wird es vor allem darum gehen, Erfahrungen zu sammeln. Die Einschränkungen der telemedizinischen Versorgung in Deutschland werden nach und nach reduziert, aber es bleibt wichtig, für die Patienten sichere und zuverlässige Angebote zu etablieren. 

Mobirise

Computer-Therapie

Nach wie vor ist es so, dass in der Anwendung von online-Interventionen echte Menschen im Hintergrund aktiv sind. Die von Weizenbaum generierte ELIZA-Anwendung hat noch niemand in der heutigen Zeit ernsthaft umgesetzt. Aber es ist eine Frage der Zeit, dass dies geschieht. Und dann müssen wir uns positionieren – wieviel Computer wollen wir. 

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